5 Tipps, wie Sie soziale Netzwerke für die Neukundenakquise nutzen können

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5 Tipps, wie Sie soziale Netzwerke für die Neukundenakquise nutzen können

Wer kennt sie nicht? Soziale Netzwerke sind heutzutage in aller Munde.

Die meisten denken vermutlich sofort an Facebook: Dieses soziale Netzwerk wurde ursprünglich entwickelt, um mit Studienkollegen in Kontakt zu bleiben. Schon nach kurzer Zeit hat Facebook allerdings die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, völlig revolutioniert. Zahlreiche Aspekte der Sozialisierung und zwischenmenschlichen Interaktion haben sich im Alltag der Menschen dadurch grundlegend verändert. Doch das ist längst nicht alles: Facebook hat sich auch auf das Kommunikationsverhalten von Unternehmen ausgewirkt. Es entstand eine völlig neue Art, das Image und die Identität eines Unternehmens nach außen zu kommunizieren. Soziale Netzwerke bieten Unternehmen die Chance, große Sichtbarkeit zu erlangen und Benutzer weltweit zu erreichen.

Heute ist Facebook in über hundert Sprachen verfügbar und eine der meistgenutzten Plattformen überhaupt: Allein in Deutschland gibt es rund 30 Millionen Nutzer (Stand Mai 2017).

Das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg ist aber keineswegs das einzige, das in den letzten Jahren zahlreiche aktive Nutzer gewonnen hat. Die Liste ist lang, zu den bekanntesten gehören Twitter, LinkedIn, Xing, Instagram, Pinterest und Google+.

Jedes Netzwerk hat seine ganz eigenen Besonderheiten und zieht so auch unterschiedliche Zielgruppen an.

Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, sich im Social-Media-Dschungel leichter zurechtzufinden.

  1. Weniger ist mehr

Obwohl Netzwerke ein globales Phänomen sind, kann man nicht überall gleichzeitig sein. Analysieren Sie Ihre Marke und Zielgruppe daher gründlich und wählen Sie dann die besten Kommunikationskanäle für Ihr Unternehmen. Beschränken Sie sich zunächst auf ein oder zwei soziale Netzwerke, damit Sie Ihre Energie nicht an zu vielen Fronten verschwenden. Damit haben Sie gleichzeitig auch den Vorteil, dass Sie Insights leichter beobachten und so schneller herausfinden können, welche die besten Zeiten für die Veröffentlichung Ihrer Posts sind.

  1. Jedem das Seine

Social-Media-Kanäle sind zum Teil sehr unterschiedlich und um den richtigen zu finden, sollten Sie nicht nur Ihr Produkt, sondern auch die verschiedenen Kommunikationsplattformen gut kennen.

Jedes Netzwerk weist nämlich besondere Eigenschaften auf, und diese entsprechen den Bedürfnissen Ihres Unternehmens nicht zwangsläufig.

So empfiehlt sich für B2B-Unternehmen beispielsweise ein LinkedIn- und/oder Twitter-Profil sowie ein eigener Blog: Diese Kanäle sind im Vergleich zu anderen etwas geschäftsorientierter und bieten Ihnen damit die Möglichkeit, näher auf Themen wie Zuverlässigkeit, Produktsicherheit und weitere wirtschaftliche Aspekte einzugehen.

Bei B2C-Unternehmen eignen sich hingegen Kanäle wie Instagram und Facebook sehr viel besser: Hier stehen nämlich vor allem Aspekte wie Freizeit und Unterhaltung im Vordergrund. Dadurch ist die Kommunikation auf diesen Kanälen sehr locker und emotionsorientiert, was Raum für Kreativität schafft.

  1. Zielgruppenanalyse

Insights sind ein mächtiges Werkzeug. Sie bieten einen Überblick über wichtige Aspekte Ihrer Zielgruppe: von der Einteilung nach Geschlecht und Alter bis hin zu einer genauen Analyse der Interessen. Dadurch können Sie Ihren Content an die Vorlieben Ihrer Nutzer anpassen. Nutzen Sie diese Funktionen und achten Sie darauf, was Ihre Nutzer am liebsten mögen: Links, Fotos, Videos, Blogbeiträge… Behalten Sie immer den Überblick über die Reichweite und Resonanz Ihrer Posts und optimieren Sie Ihren Content, indem Sie die aktive Teilnahme und das Feedback von Ihren Followern auswerten: Sie werden großartige Ergebnisse erzielen!

Facebook bietet außerdem eine Funktion, mit der Sie die richtige Zielgruppe für Ihr Produkt leichter finden. Sie finden sie unter https://www.facebook.com/ads/audience_insights. Wenn Sie beispielsweise Sportschuhe für Frauen verkaufen, können Sie mit dieser Funktion die Profile der Frauen finden, die sich für Shopping und Sport interessieren und demnächst Geburtstag haben. Das ist natürlich die perfekte Gelegenheit, um für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte zu werben!

  1. Google+ = SEO

Google+ ist das soziale Netzwerk von Google: Es wurde 2011 gegründet und hat derzeit über 3,3 Milliarden Mitglieder.

Beiträge, die auf dieser Plattform veröffentlicht werden, haben den Vorteil, dass sie indexiert und für bestimmte Keywords im SERP von Google positioniert werden, wodurch SEO- und SEM-Aktivitäten durchgeführt werden.

Wenn Sie also Ihr Google-Ranking verbessern und damit die Sichtbarkeit Ihrer Marke erhöhen möchten, sollten Sie ein Profil auf Google+ in Betracht ziehen.

  1. Das Erfolgsrezept

Planen, Optimieren, Übersetzen.

Soziale Netzwerke bieten Ihnen die Möglichkeit, potentielle Kunden auf der ganzen Welt zu erreichen: Diese Plattformen sind in der Lage, nahezu alle Grenzen zu sprengen. Dadurch ist das Expansionspotential dieses Marketinginstruments enorm. Mit den folgenden Schritten erreichen Sie Ihre Zielgruppe noch leichter.

Wie in Punkt 4 beschrieben, sollten Sie zunächst die wichtigsten Merkmale der Zielgruppe analysieren. Erst dann sind Sie in der Lage zu entscheiden, was den Bedürfnissen Ihrer Kunden am besten entspricht.

Planen: Überlassen Sie nichts dem Zufall! Nutzen Sie die Tools der sozialen Netzwerke, um herauszufinden, wann Ihr Publikum online ist. Nutzen Sie diese Information gezielt und posten Sie genau innerhalb dieser Zeitfenster: Ihre Ergebnisse werden sich dadurch verbessern!

Optimieren: Für Beiträge und Artikel, die Sie in sozialen Netzwerken teilen, gilt Folgendes: Die Texte sollten nicht nur originell und interessant sein, sondern auch gut geschrieben. Darum ist es grundlegend, dass Sie genügend Zeit für die Textkorrektur und das Lektorat einplanen. Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik bringen langfristig sehr viel bessere Ergebnisse. Dasselbe gilt für Grafiken: Arbeiten Sie lieber mit professionellen Fotos. Vermeiden Sie außerdem Bilder, die zu viel Text enthalten (diese ranken beispielsweise auf Facebook schlechter).

Übersetzen: Weltweit werden etwa 7.000 Sprachen gesprochen, und allein Facebook ist in ca. 100 Sprachen verfügbar. Wenn Sie in einen neuen Markt expandieren möchten, sollte Ihr Content in die entsprechende Zielsprache übersetzt werden. Doch eine einfache Übersetzung reicht nicht: Der Text sollte auch an die kulturellen Unterschiede angepasst werden. Auf diese Weise erreichen Sie mehr potentielle Kunden. Leider sind Maschinenübersetzungen von Anbietern wie Google Translate, Systran oder Bing Translator für Social-Media-Beiträge nicht sehr empfehlenswert. Die sprachliche Umsetzung ist nämlich meist fehlerhaft und wirkt sich so negativ auf die Wahrnehmung Ihres Unternehmens aus. Wir empfehlen Ihnen, den Content sorgfältig aufzubereiten. Greifen Sie bei Bedarf auf einen professionellen Übersetzer zurück. So stellen Sie sicher, dass alle Ihre Aussagen und Ideen klar und treffend formuliert sind. Mit einer hochwertigen Übersetzung kommen Sie dem Erfolg im Ausland einen ganzen Schritt näher!

2018-10-16T14:32:20+00:00